Enzyme

Enzyme sind die Zünglein an der Waage in unserem Stoffwechsel. Sie sind an der Verwertung unserer Nahrung beteiligt und regulieren wichtige physiologische Reaktionen.

Viele Enzyme kann unser Körper selbst bilden, doch in bestimmten Situationen kann eine gezielte zusätzliche Versorgung sehr vorteilhaft sein …

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Welche Funktion haben Enzyme?

Enzyme sind spezielle Proteine (Eiweiße), die als so genannte Bio-Katalysatoren in unserem Stoffwechsel eine zentrale Rolle spielen. Durch ihr Mitwirken laufen biochemischen Reaktionen deutlich schneller ab und benötigen weniger Aktivierungsenergie. Dazu gehören z. B. unsere Atmung, die DNA-Replikation oder die Zellerneuerung.

Welche Enzyme gibt es und welche Wirkung haben sie?

In unserem Körper sind über 3000 verschiedene Enzymen aktiv. Dabei ist jedes Enzym nur für ein ganz bestimmtes Stoffwechselgeschehen zuständig. Es gibt Enzyme, die unsere Gewebewachstum oder die Bildung eines guten Immunsystems unterstützen. Andere sind an der Energieumsetzung beteiligt oder fleißige Helfer bei der Weiterleitung von Nervenreizen. Ihre Wirkung ist allerdings nur optimal, wenn sie fein aufeinander abgestimmt agieren.

Einen besonders hohen Stellenwert haben Enzyme, die entzündliche Prozesse regulieren sowie Verdauungsenzyme, die unsere Nahrung aufspalten.

Letzteres weiß jeder, der nach dem Verzehr der Weihnachtsgans über Völlegefühl klagt. Bei solchen extrem fetthaltigen Mahlzeiten kommt unser Körper mit der Produktion von Verdauungsenzymen einfach nicht mehr hinterher. Dann grummelt es und zwickt im Darm, weil die Verdauung ins Stocken gerät.

Enzyme halten die Verdauung in Trab

Die Verdauung beginnt ja bekanntlich bereits im Mund. Der Speichel enthält Enzyme, die Bakterien abtöten und Stärke in einfache Zuckermoleküle aufspalten. Die meisten Verdauungsenzyme werden allerdings von unserer Bauchspeicheldrüse produziert. Sie unterstützen die Spaltung von Fetten (Lipasen), Eiweißen (Proteasen), Zellulose (Cellulase) und Kohlenhydraten (Amylase). Außerdem gibt es Laktasen, die Milchzucker zu Galaktose und Glukose abbauen sowie Nukleasen, die Nukleinsäuren aufspalten.

Die Gewinnung von Energie aus der Nahrung hat für unseren Körper absolute Priorität. Erst wird verdaut, der Rest kann warten. Da die Produktion der Verdauungsenzyme sehr viel Energie kostet, wird die Bildung anderer Enzyme gedrosselt, die beispielsweise die Hautregeneration oder die Muskelfunktion steuern.

Immer wieder hört man, dass die Einnahme von Verdauungsenzymen die Funktion der Bauchspeicheldrüse mittelfristig verschlechtern soll. Das stimmt nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Denn die Bauchspeicheldrüse kann sich während der externen Gabe von Enzymen regenerieren und danach ihre Funktion wieder voll aufnehmen.

Enzymmangel kann weitreichende Folgen haben

Einige Enzyme kann unser Körper aus anderen Proteinen selbst herstellen, andere müssen wir mit der Nahrung aufnehmen. Vor allem bei Früchten und Gemüse sollten Sie zugreifen, denn sie enthalten besonders viele Enzyme. Denken Sie auch daran, dass durch eine falsche Lagerung, zu starkes Erhitzen oder Einfrieren, Enzyme schnell zerstört werden.

Krankheiten, Stress, Rauchen, Fastfood, fortgeschrittenes Alter und Störungen im Magen-Darmsystem hemmen vor allem die Bildung von Verdauungsenzymen. Dann bekommen wir Symptome wie Blähungen, Völlegefühl und Wechselstuhl. Außerdem produziert unser Magen zur Kompensation vermehrt Magensäure, was unangenehmes Sodbrennen auslösen kann. Ein länger andauernder Enzymmangel macht sich durch Konzentrationsschwäche, eine schlechte Wundheilung oder eine geringere Reaktionsfähigkeit bemerkbar.

Wenn Sie Ihre Verdauung oder andere Körperfunktionen mit einer Nahrungsergänzung gezielt unterstützen möchten, sollten Sie nur Präparate mit hochwertigen Enzymen kaufen – wie die erstklassigen Enzym-Produkte von podo medi, die Sie weiter oben auf dieser Seite finden.

TIPP:

Enzyme für eine gute Verdauung sollten am besten vor oder mit der Mahlzeit eingenommen werden. Bei allen anderen Indikationen ist es vorteilhafter, wenn Sie die Enzyme zwischen den Mahlzeiten auf leeren Magen einnehmen. Wie z.B. bei Bromelain.